Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
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Komplexe Projekte

IoT-Bienenstock mit Anomalieerkennung

Dieses Projekt verfolgt das Ziel, verschiedene Anomalien in einem Bienenstock zu erkennen um den Imker frühzeitig zu informieren. In Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern wurde dafür ein Bienenstock mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. Die generierten Daten werden mittels eines Mikrokontrollers in einer Cloud (Internet of Things – IoT) abgespeichert, um durch einen Auswertealgorithmus auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) Handlungsempfehlungen für Imker zu generieren.

Je nach Charakteristik der Daten unterscheidet die KI zwischen Vandalismus, Wespenangriff, Gärungsgefahr Honig, Schwärmen und Gefahr für den Nachwuchs. Im Falle der Erkennung einer Anomalie wird, je nach Umsetzung, eine E-Mail oder SMS an den Imker gesendet, sodass dieser direkt reagieren kann und wertvolle Zeit zu verliert.

Die nachfolgenden Graphen zeigen AKTUELLE LIVEDATEN aus unserem Bienenstock. Die Werte sind bisher nicht kalibriert, eignen sich jedoch, um Tendenzen zu erkennen. Die Messung des Gewichts, des Geruchs und des Flugverhaltens sind bisher nur prototypisch umgesetzt. Den Geruch ermitteln wir mithilfe eines VOC-Sensors, der schon zur Unterscheidung verschiedener Getränke genutzt wurde.